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Der Achtsamkeitsspaziergang

Wir, als Hundehaltende, übernehmen grosse Verantwortung für unsere Tiere. Wir schauen auf beste Nahrung, weiche Liegeplätze, genügend Fürsorge und gutes Hundetraining. Es soll ihr an nichts mangeln, meiner liebsten Fellnase. Doch wie empathisch bin ich wirklich, wenn es um das Hundeglück geht?

Beobachte dich während eines Spazierganges mal selbst: wie oft ziehe ich an der Leine, weil ich weitergehen will, weil mir das Schnuppern zu langweilig ist oder das Markieren zu lange dauert? Führe oder kommandiere ich? Wie oft und wie stark drücke ich meinem Hund meinen Willen auf, wo es vielleicht gar nicht nötig ist und wie mache ich das? Bin ich während des Spaziergangs, den ich für meinen Hund unternehme, überhaupt mit der Aufmerksamkeit bei meinem Hund? Gehe ich auch auf seine Kommunikation ein oder drücke ich ihm nur meine auf?

Es ist Zeit für den Achtsamkeitsspaziergang…

Überlasse deinem Hund doch mal die Entscheidung, wie lange und wo er schnuppern will. Welchen Weg geht er, wenn du ihn einfach machen lässt? Was für Spuren findet er im Wald, wenn du langsam und still hinterhergehst? Schenke deinem Hund einen Spaziergang lang deine komplette Aufmerksamkeit. Versetze dich hinein, in deinen Hund und versuche herauszufinden, was er möchte und was gerade nach seiner Aufmerksamkeit verlangt. Achte auf seine Signale und seine Kommunikation. Herzlich Willkommen in der Welt deines Hundes! Du wirst sehen, wie wertvoll diese Momente sind und wie gut du deinen Hund damit kennenlernen kannst.

Schau deinen Hund nicht nur an, versuch ihn zu „sehen“.

Blog 02-01