Sterbebegleitung

Und plötzlich gibt es keine Therapieziele mehr… Ein grundlegender Wandlungsprozess beginnt. Was wir nun tun können, ist da zu sein und bewusst “dabei” zu sein, um unserem Freund Angst und Unruhe vor der grossen Reise zu mindern. Tiere wissen meist gut, wann ihre Zeit gekommen ist und bereiten sich darauf vor. Sie lösen sich leichter von ihrem irdischen Körper, als der Mensch das tut. Schwierig wird es für das Tier, wenn der Halter nicht loslassen kann. Wie soll es sich vom Erdendasein lösen, wenn der Halter es zurückhält?

Hier unterstütze ich das Tier und den Halter beim Prozess der Ablösung. Ich zeige den Weg der Sterbephasen Erde-Wasser-Feuer-Luft und Äther (Grundlage sind die tibetischen Totenbücher) auf und helfe, den Phasen entsprechend, die Zeit des Abschiedes stimmig für Tier und Halter zu gestalten.

Sofern ein Tier keine starken Schmerzen hat, sollte man versuchen, der Natur freien Lauf zu lassen und nicht einzugreifen. Der natürliche Sterbeprozess funktioniert immer. Sollte eine Euthanasie nötig sein, bitten wir den Tierarzt um einen Hausbesuch, damit das Tier in seiner gewohnten Umgebung sterben darf, ohne den zusätzlichen Stress eines Transportes in die Tierarztpraxis auf sich nehmen zu müssen.

Die Sterbebegleitung ist der letzte gemeinsame Weg von Tier und Halter – es gilt, sie zu nutzen und dem Tier ein letztes Mal grosse Dankbarkeit und Respekt entgegen zu bringen.